Israelische Offensive auf Dilemma-Kurs: Pläne für Militäreingriff in Gaza auf dem Prüfstand
In einer turbulent-brisanten Entwicklung hat die israelische Armee einen umfassenden Einsatzplan zur Einnahme der Stadt Gaza ausgearbeitet, der voraussichtlich dem Verteidigungsminister Israel Katz zur Billigung vorgelegt wird. Unter der strategischen Leitung des Generalstabschefs Ejal Zamir sollen mindestens 80.000 Soldaten mobilisiert werden, um die Stadt zu umstellen und die verbliebenen Strukturen der Hamas-Herrschaft zu zerschlagen. Dieses ambitionierte Vorhaben zielt darauf ab, der Terrorinfrastruktur einen entscheidenden Schlag zu versetzen, birgt jedoch bedeutende Risiken für die eingesetzten Truppen und die Zivilbevölkerung.
Die Ausarbeitung des Plans stieß auf innere Widerstände. Militärchef Zamir warnte eindringlich vor den erheblichen Gefahren und Forderungen, die diese Offensive für die beteiligten israelischen Kräfte und die noch in Geiselhaft befindlichen Personen mit sich bringt. Trotz seiner Bedenken setzte er die benötigten Planungen um, um die politischen Direktiven der Führung zu realisieren. Kritiker befürchten, dass die Offensive die bestehende humanitäre Notlage im Gazastreifen erheblich verschärfen könnte.
Parallel zur Vorbereitung des Militäreinsatzes mehren sich diplomatische Bestrebungen, um eine neue Waffenruhe zu erreichen. Die USA, Ägypten und Katar sind aktiv bemüht, eine entspannende Übereinkunft zu erzielen, die womöglich die Freilassung von Geiseln umfasst, bevor die angespannten militärischen Aktivitäten weiter eskalieren. Während der israelische Rundfunk eine mögliche städtische Räumung binnen zwei Wochen prognostiziert, vermutet die Plattform "Walla", dass die Truppenbewegungen schon in Kürze intensiviert werden könnten, um den Druck auf die Hamas zu erhöhen.

