Israel kündigt harte Maßnahmen gegen Hamas-Führung an
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz verteidigt erneut das entschlossene Vorgehen gegen die Führungsebene der Hamas, die in Katar ansässig ist. Katz bekräftigte, dass Israel alle Beteiligten an den Ereignissen vom 7. Oktober 2023 konsequent verfolgen werde. In seiner Erklärung hob er hervor, dass Israels Sicherheitspolitik keinen Zweifel duldet: Der lange Arm Israels wird überall seine Gegner treffen, ohne dass es einen sicheren Zufluchtsort für sie gibt.
Erneut richtete Katz eine deutliche Warnung an die Hamas, mit der Zerstörung sowohl der Organisation als auch des Gazastreifens zu drohen, falls die Bedingungen Israels für ein Kriegsende nicht akzeptiert werden. Zu den Hauptforderungen zählen die Freilassung sämtlicher Geiseln und die vollständige Entwaffnung der Hamas.
Gleichzeitig sehen sich Israels Aktionen in Doha zunehmender internationaler Kritik ausgesetzt. So äußerten die USA ihr Missfallen über den israelischen Schlag gegen die Führungsriege der islamistischen Gruppe in Katars Hauptstadt. Auch aus Deutschland und weiteren Staaten kamen kritische Stimmen.
Katar, das zusammen mit Ägypten und den USA in den Verhandlungen als Vermittler auftritt, steht vor einer Herausforderung: Die Bemühungen um eine Waffenruhe im Gaza-Konflikt stecken seit Monaten in einer Sackgasse.

