Israel beschuldigt skrupellose Angriffe auf Krankenhaus im Gazastreifen
14 000 Menschen mussten das Al-Amal-Krankenhaus im Süden des Gazastreifens aufgrund von Bombardierungen verlassen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erhebt schwere Vorwürfe und bezeichnet die Angriffe als "skrupellos". Dabei seien mindestens fünf Zivilisten getötet worden, darunter auch ein fünf Tage alter Säugling. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus äußerte sich auf der Online-Plattform X zu den schrecklichen Ereignissen.
Das Gesundheitssystem im Gazastreifen, das bereits stark unter den Einschränkungen der israelischen Blockade leidet, wurde nun erneut hart getroffen. Die Mitarbeiter des Gesundheits-und Hilfspersonals sind bereits seit langem daran gehindert, ihre Arbeit ordnungsgemäß auszuüben und Leben zu retten. Die Feindseligkeiten haben die Situation weiter verschlimmert und den Zugang zu medizinischer Versorgung für die Menschen im Gazastreifen extrem erschwert.
Tedros schließt sich den internationalen Forderungen nach einem sofortigen Waffenstillstand an und fordert, dass alle Anstrengungen unternommen werden, um das Gesundheitssystem, medizinisches Personal und Patienten vor weiteren Angriffen zu schützen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass ausreichende Hilfslieferungen den Gazastreifen erreichen und somit das Überleben und Wohlergehen der Bevölkerung gewährleistet werden kann.
Israel hat bisher nicht auf die Anschuldigungen der WHO reagiert. Die internationale Gemeinschaft verfolgt die Situation im Gazastreifen jedoch mit großer Sorge und ruft zur Deeskalation auf. Die aktuellen Angriffe auf das Krankenhaus haben die Kritik an Israel weiter verstärkt und den Druck auf eine friedliche Lösung des Konflikts erhöht. (eulerpool-AFX)

