Iranischer Raketenangriff bringt Raffinerie zum Stillstand: Bazan meldet schwere Schäden
Ein dramatischer Zwischenfall in der Region: Nach einem iranischen Raketenangriff auf die bedeutende Raffinerie in Haifa hat der Betreiber, Bazan, die vollständige Stilllegung aller Anlagen veranlasst. Die Schäden an dem Kraftwerk seien erheblich, wie aus Berichten der israelischen Medien hervorgeht. Zwar wurde bisher noch nicht veröffentlicht, wie lange die größte Raffinerie des Landes außer Betrieb bleiben wird, jedoch ist die Besorgnis über die Auswirkungen auf die Energieversorgung deutlich spürbar.
Neben den materiellen Schäden beklagen die israelischen Medien auch den Verlust von Menschenleben, da bei dem Angriff am Sonntag drei Mitarbeiter ums Leben kamen. Die Bedeutung der Bazan-Raffinerie für Israel ist immens, produziert sie doch den Großteil der zivilen und militärischen Ölprodukte des Landes. Sie zählt zu den Hauptlieferanten für Kerosin, das von der israelischen Luftwaffe benötigt wird.
Die Raffinerie verarbeitet eine tägliche Menge von 200.000 Barrel Rohöl, was beeindruckende 80 Prozent der gesamten israelischen Raffineriekapazität ausmacht. Diese Unterbrechung könnte somit weitreichende Konsequenzen für Israels Energieversorgung bedeuten und wird mit Spannung in der Industrie verfolgt.

