Intensiver Austausch über vertrauenswürdige KI an traditionsreichem Ort
Das Oxford Summer Meeting bot spannende Diskussionen und neue Impulse. Drei Professoren und 20 weitere Forschende vom TUM Campus Heilbronn nahmen daran teil.
Heilbronn, 04.07.2025 (PresseBox) - Mehr als 40 Forschende vomTUM Campus Heilbronn, derUniversity of Oxford, derTU Berlinund derUniversity of Torontotrafen sich beim Oxford Summer Meeting, um über sichere undvertrauenswürdige KI-Modelle zu sprechen. Der TUM Campus Heilbronn war mitAli Sunyaev,Professor für Informationsinfrastrukturen und Vizepräsident TUM Campus Heilbronn,AlexanderFraser, Professor für Data Analytics & Statistics,Stefan Wagner, Professor für Software Engineering,und 20 weiteren Forschenden an die ehrwürdige Universität im Süden Englands gereist. DasOxfordInternet Institute (OII)ist Partner im Joint Global AI Research Hub des TUM Campus Heilbronn. DasSummer Meeting vertieft nun die langjährige Zusammenarbeit der beiden Exzellenz-Universitätennoch weiter.
Beeindruckende Vielfalt
Zur Delegation des TUM Campus Heilbronn gehörte auchDr. Daryna Dementieva. „Wir hatten sehrintensive Tage mit Präsentationen und Diskussionen, aber auch sehr viele Ideen, die ich persönlichmit nach Hause genommen habe, um darüber nachzudenken. Ich wünsche mir nur, dass unserBesuch der Beginn für viele weitere Austauschmöglichkeiten ist", sagt die wissenschaftlicheMitarbeiterin am Lehrstuhl für Data Analytics & Statistics.
Besonders beeindruckt hat sie die Vielfalt bei allen Podiumsdiskussionen und Roundtable Talks:„Zunächst einmal war es schön zu sehen, dass die Zahl der Vorträge und Vertreter der TUMHeilbronn und des Oxford Internet Institute gleich war. Zweitens war das Programm so gestaltet,dass wir Beiträge aus den Bereichen Informatik und Ingenieurwesen sowie aus Politik,Sozialwissenschaften und Rechtswissenschaften erhielten." In ihrem eigenen Vortrag hat sie ihreArbeit zur Anwendung von NLP (Natural Language Processing) für verschiedene soziale Zweckevorgestellt: „Konkret habe ich darüber gesprochen, wie moderne GenAI-Modelle bei der proaktivenModeration von Online-Plattformen helfen können, um mehr Raum für Dialog zu schaffen und Hassund Polarisierung zu reduzieren."
Einzigartige akademische Erfahrung
Ein weiterer Vertreter des TUM Campus Heilbronn in Oxford warDr. Manuel Schmidt-Kraepelin. „DieKollegen vom Oxford Internet Institute haben uns mit offenen Armen empfangen und wir hatteneinen großartigen Austausch“, sagt der wissenschaftliche Mitarbeiter an der Professur fürInformationsinfrastrukturen. „Oxford bietet eine einzigartige akademische Erfahrung. In jeder Eckeder Stadt spürt man die Geschichte dieses Ortes und seine Bedeutung für die wissenschaftlicheGemeinschaft. Ich war fasziniert von der Bandbreite der verschiedenen Themen, die am OxfordInternet Institute erforscht werden.“ Besonders gefallen hat ihm der Gedankenaustausch mit BernieHogan, Professor am Institut für Soziologie. „Er hielt einen spannenden Vortrag über philosophische Konzepte in den Sozialwissenschaften und darüber, wie wir Ideen aus dem maschinellen Lernen alsErkenntnismethoden für die Sozialwissenschaften nutzen können.“
„Ich bin beeindruckt von der versammelten Expertise an diesem historischen Ort. Es sind viele neueIdeen entstanden, die wir in den nächsten Monaten und Jahren weiter ausarbeiten werden. Mit demSummer Meeting haben wir unserer fruchtbaren Kooperation mit dem Oxford Internet Institute einweiteres erfolgreiches Kapitel hinzugefügt“, sagt Ali Sunyaev, Professor fürInformationsinfrastrukturen und Vizepräsident TUM Campus Heilbronn. Es bleibt spannend, welcheneuen Kooperationen zwischen Forschenden der beiden Exzellenz-Universitäten in den kommendenMonaten und Jahren entstehen werden.

