Innovationsdrang für den Planeten: Internationale Konferenz gegen Plastikverschmutzung startet in Genf
Ein wichtiges, globales Anliegen wird in Genf ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt: Internationale Delegationen beratschlagen die Schaffung eines bindenden Abkommens zur Bekämpfung der Plastikverschmutzung. Sie streben an, bis zum nächsten Jahr einen völkerrechtlich verbindlichen Vertrag zu unterzeichnen, der eine nachhaltigere Zukunft sichern soll.
Obwohl es als unwahrscheinlich gilt, dass weltweit ähnlich strenge Regelungen wie in der Europäischen Union umsetzbar sind, bleibt das Abkommen von zentralem Interesse. Plastik kennt keine Grenzen, und seine verheerenden Auswirkungen sind global spürbar. Es verschmutzt Meere, Luft und Boden und dringt in die Nahrungskette sowie in unsere Körper ein – eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit und Umwelt.
Nach Schätzungen des UN-Umweltprogramms könnten im Jahr 2024 weltweit erschütternde 500 Millionen Tonnen Plastik produziert werden, von denen fast 400 Millionen Tonnen als Abfall enden. Ohne konkrete Maßnahmen wird prognostiziert, dass sich die Menge dieses Abfalls bis 2060 verdreifacht.

