Inflationsdaten aus der Eurozone im Fokus: Deutsche Staatsanleihen bleiben stabil
Die Entwicklung der deutschen Staatsanleihen zeigte sich am Mittwoch im Vorfeld neuer Inflationszahlen aus der Eurozone weitgehend stabil. Der Euro-Bund-Future, eine entscheidende Benchmark, verzeichnete im frühen Handel einen leichten Rückgang von 0,09 Prozent und notierte bei 128,38 Punkten. Zugleich blieb die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen bei einem Wert von 2,71 Prozent.
Im Laufe des Tages rückt die Veröffentlichung der Verbraucherpreise aus der Eurozone in den Mittelpunkt des Interesses. Laut Einschätzungen der Helaba erwartet der Markt, dass die Inflationsrate etwas über dem angestrebten Ziel der Europäischen Zentralbank liegt. Die EZB setzt mittelfristig auf eine Inflationsrate von zwei Prozent. In diesem Kontext erscheinen weitere Zinssenkungen zunehmend unwahrscheinlich.
Währenddessen haben die politischen Entwicklungen in den USA, insbesondere der sogenannte 'Shutdown', geringe Auswirkungen auf den deutschen Rentenmarkt gezeigt. Seitdem die Frist für einen Übergangshaushalt verstrichen ist, sind Teile der US-Regierungsgeschäfte zum Erliegen gekommen, da Republikaner und Demokraten keine Einigung über eine Zwischenfinanzierung erzielen konnten.

