Indus Holding im Strudel der globalen Wirtschaftsverwerfungen
Die auf mittelständische Unternehmen fokussierte Beteiligungsgesellschaft Indus Holding sieht sich im zweiten Quartal 2025 mit spürbaren Herausforderungen konfrontiert. Während das Unternehmen einen leichten Umsatzanstieg von über einem Prozent auf 434,2 Millionen Euro erzielte, trübte eine deutlich gesunkene Ertragslage das Gesamtbild. Das um außergewöhnliche Effekte bereinigte EBITDA verringerte sich um mehr als ein Viertel und fiel somit auf 31,2 Millionen Euro.
Diese Entwicklung spiegelt die Belastungen durch protektionistische Handelsansätze der USA, chinesische Exporteinschränkungen sowie die Volatilität des US-Dollars wider. Letztlich verblieb unter dem Strich ein Gewinn von 12,5 Millionen Euro, verglichen mit 21,8 Millionen im Vorjahr – ein klarer Rückgang. Trotzdem hält das Management an seiner Jahresprognose fest.
Vorstandschef Johannes Schmidt erklärt, dass das wirtschaftliche Umfeld sowohl in Deutschland als auch in bedeutenden Exportmärkten im ersten Halbjahr unter Unsicherheiten im Welthandel und geopolitischen Spannungen gelitten hat. Der Ausblick für das Gesamtjahr 2025 bleibt ambitioniert, mit Umsatzerwartungen zwischen 1,70 und 1,85 Milliarden Euro und einer bereinigten operativen Marge von 7,5 bis 9 Prozent.

