HSBC trotzt Widrigkeiten: Gewinnsteigerung trotz Sonderbelastungen

Die britische Bank HSBC hat im Jahr 2025 ihren operativen Gewinn gesteigert, maßgeblich durch erfolgreiche Geschäfte im Bereich der Vermögensverwaltung für wohlhabende Kunden. Der um Währungs- und Sondereffekte bereinigte Gewinn legte im Vergleich zum Vorjahr um ungefähr sieben Prozent auf beeindruckende 36,6 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 31 Milliarden Euro) zu. Diese positive Entwicklung markiert ein bemerkenswertes Wachstum in einem herausfordernden Marktumfeld.
Trotz dieser Erfolge musste HSBC gleichzeitig Sonderbelastungen, wie etwa Abschreibungen auf eine Beteiligung in China, verkraften. Infolgedessen sank das Ergebnis vor Steuern um rund sieben Prozent auf 29,9 Milliarden Dollar. Dennoch konnte das Institut die Erwartungen der Analysten übertreffen, die mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet hatten.
Die Nachricht von der soliden operativen Entwicklung der Bank wurde von den Investoren wohlwollend aufgenommen. An der Börse in Hongkong verzeichnete die HSBC-Aktie umgehend einen Anstieg, mit einem Kursplus von bis zu vier Prozent. Dies unterstreicht das Vertrauen der Investoren in die strategische Ausrichtung und die Widerstandsfähigkeit der Bank auf den asiatischen Märkten, wo sie den Großteil ihrer Einnahmen generiert.

