Hoffnungsschimmer im Nahen Osten: Hamas vor Entwaffnung?
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff äußerte sich optimistisch über die Entwicklung im Hinblick auf die Entwaffnung der islamistischen Hamas. Konkreter zur Sprache brachte er dabei das Sturmgewehr AK-47, auch bekannt als Kalaschnikow. Witkoff hob hervor, dass die Terrororganisation ihre Waffen abgeben werde, da sie keine andere Wahl habe. Die Aufgabe der Waffen, die die Hamas bisher kategorisch ablehnt, ist ein zentraler Bestandteil der zweiten Phase des Gaza-Friedensplans.
US-Präsident Donald Trump betonte während einer Kabinettssitzung, an der auch Witkoff teilnahm, dass viele bezweifelt hatten, ob die Hamas je ihre Waffen niederlegen würde. Nun scheine sich das Blatt zu wenden.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte Trump gegen Ende des Jahres darüber unterrichtet, dass die Hamas im Gazastreifen noch über etwa 60.000 Gewehre des Typs Kalaschnikow verfügen soll. Dennoch bleibt die Hamas hartnäckig in ihrer Weigerung zur Entwaffnung, obwohl sie zur Abgabe der Verwaltung des Gazastreifens bereit ist.
Warnungen aus Israel besagen, dass die Terrororganisation die Phase der Waffenruhe genutzt habe, um ihre Kräfte neu zu organisieren und ihre Macht im Gazastreifen zu festigen. Trumps Gaza-Friedensplan wurde im November durch eine Resolution des UN-Sicherheitsrats untermauert. Ziel des Plans ist es, den Konflikt zwischen Israel und der Hamas dauerhaft zu beenden und den Wiederaufbau des schwer beschädigten Gazastreifens voranzutreiben.

