Herausforderung für die Koalition: Friedrich Merz spricht über Wirtschaftsprobleme und Bürgergeld
In einem aufschlussreichen Gespräch beim ntv-Talk mit Pinar Atalay thematisierte Bundeskanzler Friedrich Merz die derzeit herausfordernde Lage der schwarz-roten Koalition. Besonders die wirtschaftlichen Schwierigkeiten Deutschlands stehen im Fokus. Merz, als Parteichef der CDU, betonte die Komplexität der Kooperation mit den Sozialdemokraten, bemerkte jedoch, dass die Bildung von Vertrauen innerhalb der Koalition notwendig ist.
Die derzeitige strukturelle Wachstumskrise der Volkswirtschaft sei ein zentrales Anliegen, das Merz umtreibt. Während im Juni noch eine optimistischere Stimmung herrschte, haben die bisherigen Regierungsmaßnahmen noch keinen signifikanten Einfluss auf den Arbeitsmarkt und das Wachstum gezeigt. Zukünftige Schritte sind daher unumgänglich.
Beim Thema Bürgergeld zeigt sich die Koalition optimistisch. Eine Einigung zwischen Union und SPD ist greifbar nah, wobei noch über die Zumutungen für Betroffene diskutiert wird, die sich nicht aktiv in den Arbeitsmarkt reintegrieren lassen wollen. Merz deutet darauf hin, dass dies nur der erste Teil eines umfangreicheren Gesetzgebungspakets ist, das im kommenden Jahr fortgesetzt wird. Ein weiterer Fokus liegt auf der Bekämpfung von kriminellen Strukturen rund um die Sozialleistungen, was in einem umfangreicheren rechtlichen Rahmen behandelt werden soll.
Nach einem Auftritt in der ARD-Sendung mit Caren Miosga bestätigte Merz, dass nur noch wenige Punkte besprochen werden müssen, bevor eine endgültige Einigung erzielt wird.

