Hensoldt hebt Umsatzprognosen für 2025 an
Der in Taufkirchen ansässige Rüstungselektronik-Hersteller Hensoldt zeigt sich weiterhin optimistisch für die kommenden Geschäftsjahre. Grund dafür ist die ungebrochene Nachfrage nach Rüstungsgütern, die das Unternehmen dazu bewegt, seine Prognosen für das laufende Jahr deutlich anzuheben. Demnach plant Hensoldt, seinen Umsatz bis 2025 auf 2,5 bis 2,6 Milliarden Euro zu steigern. Für 2024 verbuchte das im MDax gelistete Unternehmen einen Umsatzanstieg auf 2,24 Milliarden Euro, nachdem dieser im Vorjahr noch bei 1,85 Milliarden Euro lag. Trotz dieses Wachstums blieb Hensoldt leicht hinter den Markterwartungen zurück.
In Bezug auf die Rentabilität legte das bereinigte operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf 405 Millionen Euro zu, ein Ergebnis, das die Analystenschätzungen leicht übertraf und einen Zugewinn gegenüber den 329 Millionen Euro aus dem Vorjahr darstellt. Die operative Gewinnmarge zeigte jedoch eine leichte Schrumpfung, sie sank von 19,9 Prozent im Vorjahr auf 19,4 Prozent. Für das aktuelle Jahr plant das Unternehmen mit einer Marge von 19 Prozent.
Hinsichtlich des Auftragseingangs konnte Hensoldt im Jahr 2024 einen beachtlichen Zuwachs auf 2,9 Milliarden Euro verzeichnen, im Vergleich zu 2,09 Milliarden Euro im Vorjahr. Diese positive Entwicklung spiegelt sich auch in der Dividendenpolitik wieder: Die Aktionäre können sich über eine Erhöhung der Dividende um zehn Cent auf 0,50 Euro je Aktie freuen.

