Hendrik Streeck fordert verstärkten Schutz für Jugendliche in der digitalen Welt
Der neue Bundesdrogenbeauftragte, Hendrik Streeck, setzt sich mit Nachdruck für einen verstärkten Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum ein. Angesichts eines signifikanten Anstiegs problematischer Mediennutzung, sei es durch Social Media, Videospiele oder Streaming-Dienste, sieht der CDU-Politiker Handlungsbedarf.
Streeck kritisiert, dass derzeit keinerlei Gegenmaßnahmen etabliert seien und fordert mehr Schutz sowie geeignete Beratungs- und Hilfsangebote für junge Menschen, die viel Zeit online verbringen. Gleichzeitig äußerte Streeck seine Bedenken in Bezug auf die von der Ampelkoalition umgesetzte Legalisierung von Cannabis für Erwachsene.
Er bleibt skeptisch gegenüber dieser Cannabispolitik und möchte keine vorschnellen Antworten auf eine komplexe Thematik liefern, sondern setzt auf wissenschaftlich fundierte Entscheidungen. Im Herbst solle eine Evaluierung vorgenommen werden, die als Grundlage für weiterführende Entscheidungen dient.
Streeck betont zudem die Notwendigkeit, die Sorgen von Eltern, Polizisten, Lehrern und medizinischen Fachkräften ernst zu nehmen und besser einzubeziehen, als es bisher der Fall war. Dies soll helfen, eine ausgewogenere und akzeptanzfähigere Drogenpolitik zu gestalten.

