Helau und Alaaf: Karneval trotz Regenstimmung fulminant gestartet
Der Straßenkarneval im Rheinland hat unter einem Regenhimmel seinen närrischen Anfang genommen. Punkt 11.11 Uhr startete die bunte Schunkel-Sause in Kölns Innenstadt, ungeachtet des unfreundlichen Wetters. Karnevalsprinz Niklas I. äußerte optimistisch gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass sich alles mit einer 'Sonne im Herzen' ertragen lasse — dem Regen zum Trotz.
In der Karnevalshochburg Düsseldorf stand die traditionelle Stürmung des Rathauses durch die sogenannten 'Möhnen' auf dem Programm, eine traditionsträchtige Frauenpower-Aktion, die die Weiberfastnacht einläutet. Bonn erlebte indes den Aufstand der Waschweiber, während die Närrinnen in Mainz den Fastnachtsbrunnen als Treffpunkt wählten. Obgleich das Schlips-Abschneiden an Weiberfastnacht eine immer rarer werdende Tradition ist, bleibt sie dennoch ein kleiner Höhepunkt für viele Feiernde.
Vor allem Köln war das Zentrum des jecken Treibens, wenngleich der Besucherandrang am Vormittag wetterbedingt etwas gedämpfter begann. Die Stadt hat mit einer Rundum-sorglos-Strategie in puncto Sicherheit aufgewartet: Die Kölner Polizei mobilisiert dazu bis zu 1.500 zusätzliche Beamte. Unterstützt wird dies durch etwa 400 Mitarbeiter des Ordnungsamtes sowie 2.600 Sicherheitskräfte von externen Dienstleistern, um die Sicherheit des bunten Treibens zu gewährleisten.

