HBO bestätigt Ende von «Euphoria» nach drei Staffeln

Nach sieben Jahren Laufzeit verabschiedet sich die preisgekrönte Dramaserie mit ihrer dritten Staffel endgültig.
Die Zukunft von Euphoria ist entschieden: Die HBO-Serie wird nicht mit einer vierten Staffel fortgesetzt. Serienschöpfer Sam Levinson bestätigte in einem Interview mit dem Podcast „Popcast“ der „New York Times“, dass die dritte Staffel zugleich das Ende der Serie markiert. Gegenüber Branchenmedien bestätigte auch HBO die Entscheidung offiziell.
Damit fungiert die letzte Episode der dritten Staffel mit dem Titel „In God We Trust“ als Serienfinale. Bereits seit längerem war spekuliert worden, dass die Geschichte nach der dritten Staffel enden könnte. Zwischen der zweiten und dritten Staffel lagen vier Jahre Produktionspause, während zahlreiche Darsteller zu gefragten Hollywood-Stars aufstiegen und ihre Terminkalender zunehmend gefüllt waren.
Im Zentrum von «Euphoria» stand die Jugendliche Rue Bennett, gespielt von Zendaya. Die Serie begleitete eine Gruppe von Jugendlichen bei ihrem Umgang mit Themen wie Drogen, Sexualität, Identität, sozialen Medien, Freundschaft und Traumata. Die dritte Staffel verlagerte den Fokus nach einem Zeitsprung stärker auf Fragen von Glauben, Erlösung und moralischer Verantwortung. Neben Zendaya gehörten unter anderem Hunter Schafer, Eric Dane, Jacob Elordi, Sydney Sweeney, Alexa Demie und Maude Apatow zur Besetzung. Wiederkehrende Rollen übernahmen außerdem Colman Domingo und Adewale Akinnuoye-Agbaje.
«Euphoria» entwickelte sich seit ihrem Start im Jahr 2019 zu einer der erfolgreichsten HBO-Produktionen der vergangenen Jahre. Die Serie gewann zahlreiche Preise und machte mehrere ihrer Darsteller zu internationalen Stars. Sam Levinson erklärte nun, er habe jede Staffel stets so geschrieben, als könnte sie die letzte sein. Mit dem Abschluss der dritten Staffel endet damit eines der prägenden Jugenddramen der Streaming-Ära.

