Handelszusammenarbeit zwischen USA und China zeigt erste Früchte
Die jüngsten Fortschritte im Handelspakt zwischen den USA und China haben am Montag für Rückenwind an den deutschen Aktienmärkten gesorgt. Nach intensiven Gesprächen verkündete Li Chenggang, Vize-Sekretär im chinesischen Handelsministerium, eine vorläufige Einigung zwischen den beiden Wirtschaftsgiganten. Auch US-Finanzminister Scott Bessent bestätigte im Vorfeld des Treffens von US-Präsident Donald Trump mit Chinas Staatsoberhaupt Xi Jinping einen positiven Dialogverlauf.
Diese Entwicklungen zeigten sich besonders in der Stärke der Stahlwerte, die im frühen Handel von gestiegenen Industriemetallpreisen profitierten. Eine mögliche Einigung der Wirtschaftsriesen könnte die globale Nachfrage beleben. Besonders positiv fiel die Entwicklung bei Salzgitter auf, die einen Zuwachs von 4,1 Prozent verzeichneten. Auch die Aktien von Thyssenkrupp und Klöckner & Co konnten um bis zu 2,5 Prozent zulegen.
Die Verbesserung der Beziehungen zwischen den USA und China strahlt auch auf die Chipindustrie aus, da diese stark von den Märkten in Nordamerika und Asien beeinflusst wird. Im Dax konnten die Aktien von Infineon am Montag zuletzt um 1,4 Prozent zulegen und sicherten sich damit einen Platz in der Gewinnzone.

