Handelsstreit zwischen China und USA eskaliert erneut
Die Handelsbeziehungen zwischen China und den USA stehen erneut unter Spannung, nachdem beide Nationen sich gegenseitig mit Vorwürfen überschütten. Trotz kürzlicher Vereinbarungen in Genf beschuldigt US-Präsident Donald Trump China, die Kompromisse missachtet zu haben. Prompt reagierte Peking mit scharfer Kritik an den USA.
Das chinesische Handelsministerium prangert an, dass die USA seit den Gesprächen in Genf 'kontinuierlich neue diskriminierende Maßnahmen' gegen China implementiert haben. Besonders betroffen sind der Verkauf von künstlicher Intelligenz Chips und Software für Chip-Designs, sowie die erst kürzlich angekündigte Rücknahme von Visa für chinesische Studierende. Die chinesische Regierung beschuldigt die USA, sich nicht reflektiert mit dem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen und China unbegründeterweise zu beschuldigen, den vereinbarten Konsens gebrochen zu haben.
Im Mai hatten sich die beiden Wirtschaftsgiganten in der Schweiz auf eine Senkung der Zölle geeinigt, die vorübergehend für 90 Tage gültig sein soll. Diese Regelung sieht eine signifikante Reduzierung der Zölle auf beiden Seiten vor, was Trump als 'wichtigstes Ziel' bezeichnete. Doch kürzlich wurde der Ton seitens der US-Regierung wieder verschärft.
Trump warf auf seiner Online-Plattform dem asiatischen Land vor, die Abmachung 'völlig gebrochen' zu haben, ohne dabei auf konkrete Details einzugehen. Des Weiteren kritisieren US-Regierungsvertreter, dass China zwar die Zölle wie vereinbart gesenkt habe, jedoch andere Barrieren wie Exportbeschränkungen für seltene Erden unangetastet blieben. Trump zeigte sich in seiner Ansprache im Oval Office überzeugt, dass er mit Chinas Präsident Xi Jinping direkt sprechen wird, um hoffentlich eine Lösung zu finden.
Peking hat allerdings ein solches Gespräch noch nicht bestätigt.

