Hamas widerspricht Trump: Flexibilität bei Waffenruhe-Verhandlungen hervorgehoben
Die Hamas hat die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, in denen dieser der Terrororganisation vorgeworfen hatte, mehrere vernünftige Waffenruheangebote im Gaza-Konflikt abgelehnt zu haben. Entgegen diesen Anschuldigungen betonte die Hamas in einer offiziellen Mitteilung, dass sie stets Offenheit und Entgegenkommen in Bezug auf eine Waffenruhe im Gazastreifen gezeigt habe.
Trump hatte im Rahmen seiner Rede vor den versammelten Staats- und Regierungschefs während der Generaldebatte der Vereinten Nationen betont, sich kontinuierlich für eine Waffenruhe im Gaza-Krieg eingesetzt zu haben. Er verurteilte die vermeintliche Zurückweisung von Friedensangeboten durch die Hamas und erinnerte an das Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023. Zudem forderte er die sofortige Freilassung aller Geiseln durch die Hamas.
Demgegenüber beschuldigte die Hamas in ihrer Stellungnahme den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu, der eigentliche Verhinderer einer Vereinbarung zu sein. Laut der Organisation habe er die letzten Bemühungen um eine Waffenruhe torpediert und den Vorschlag des US-Vermittlers Steve Witkoff, den die Hamas akzeptiert habe, ignoriert. Darüber hinaus warf die Hamas Netanjahu vor, mit einem Angriff auf ihre Führung in Katar, die gerade einen Vorschlag von Trump diskutierte, ein „abscheuliches Verbrechen“ begangen zu haben. Die Hamas forderte die Vereinigten Staaten auf, das israelische Vorgehen im Gaza-Konflikt zu unterbinden und ihre Unterstützung für Israel zu überdenken.

