Hamas übergibt weitere Geisel-Leiche an das IKRK: Identitätsbestätigung ausstehend
Die jüngste Übergabe einer mutmaßlichen Geisel-Leiche an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) markiert einen weiteren Schritt in der heiklen Waffenruhe-Vereinbarung zwischen Israel und der Hamas. Die israelische Armee erklärte, der Sarg sei erfolgreich an das IKRK übergeben worden und befinde sich nun auf dem Weg zur Identitätsüberprüfung durch das Militär. Diese Übergabe ist Teil einer Abmachung, die vorsieht, dass die Hamas insgesamt 28 Leichen überreicht.
Bestätigt Israel die Identität der nun übergebenen Leiche, würden noch 18 Leichen von Geiseln im Gazastreifen verbleiben. Die Hamas erklärt, dass die Bergung der Leichen aufgrund ihrer Lage unter den Trümmern bombardierter Gebäude und Tunnel eine große Herausforderung darstellt. Bereits am Montag hatten die radikalen Islamisten die letzten 20 lebenden Geiseln freigelassen. Die Waffenruhe, die auf Initiative des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump zustande kam, sieht die vollständige Freilassung und Übergabe aller lebenden und verstorbenen Geiseln vor.

