GSK glänzt mit Wachstum im Pharmasektor und übertrifft Analystenerwartungen
Der britische Pharmariese GSK hat ein beeindruckendes erstes Quartal hingelegt, indem er das schwächelnde Impfstoffgeschäft durch robuste Verkäufe in den Bereichen Onkologie, Asthma und HIV mehr als ausgeglichen hat. Dem Unternehmen zufolge stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf 7,5 Milliarden britische Pfund, was umgerechnet etwa 8,85 Milliarden Euro entspricht.
Rechnet man Währungseffekte heraus, ergibt sich ein Wachstum von vier Prozent. Besonders bemerkenswert ist der operative Gewinn, der um nahezu 50 Prozent auf 2,2 Milliarden Pfund in die Höhe schnellte. Dies gelang dank deutlich reduzierter Ausgaben im Zusammenhang mit bestimmten Verbindlichkeiten.
Auch der bereinigte Gewinn je Aktie übertraf mit 44,9 Pence die Schätzungen der Analysten, die durchschnittlich von 41 Pence ausgegangen waren. Nach Abzug der Steuern verblieb bei den Aktionären ein Gewinn von 1,6 Milliarden Pfund, deutlich mehr als die 1,05 Milliarden im Vorjahreszeitraum.
Emma Walmsley, die Chefin des Konzerns, sieht GSK weiterhin in einer Phase des Wachstums und bestätigte die Ziele für das laufende Jahr. Erwartet wird ein Umsatzanstieg von drei bis fünf Prozent zu konstanten Wechselkursen, während der bereinigte Gewinn je Aktie währungsbereinigt um sechs bis acht Prozent zulegen soll.
An der Londoner Börse honorierten Anleger die positiven Nachrichten, indem die Aktie im frühen Handel um 0,7 Prozent anzog.

