GSK glänzt mit starkem Jahresabschluss und positiver Zukunftsaussicht
Der renommierte Pharmariese GSK hat das Vorjahr mit einer beeindruckenden Leistung abgeschlossen, die die Erwartungen der Analysten übertraf. Der Erfolg ist maßgeblich auf den florierenden Bereich der Spezialmedikamente zurückzuführen, wie der neue Konzernchef Luke Miels verkündete. Miels, der zu Beginn des Jahres Emma Walmsley ablöste, äußerte sich zuversichtlich über die zukünftige Entwicklung und betonte, dass das kommende Jahr 2026 entscheidend für die operative Umsetzung und weitere Leistung sein würde. Die bisher gesteckten Ziele sowie die Umsatzprognose bis 2031 wurden erneut bestätigt, was dem Unternehmen im frühen Handel einen leichten Bewertungsaufschwung bescherte.
Im vergangenen Jahr konnte GSK seine Umsätze dank der starken Nachfrage nach Krebsmedikamenten und innovativen Arzneimitteln um vier Prozent auf knapp 32,7 Milliarden Pfund steigern, was rund 37,85 Milliarden Euro entspricht. Währungsbereinigt betrug das Wachstum satte sieben Prozent und erreichte damit das obere Ende der prognostizierten Spanne. Für das neue Jahr ist ein weiteres Erlöswachstum zwischen drei und fünf Prozent geplant, abseits der Währungseinflüsse. Der bereinigte operative Gewinn soll sich wechselkursbereinigt zwischen sieben und neun Prozent erhöhen.
Finanziell betrachtet verzeichnete GSK im letzten Jahr einen operativen Gewinn von knapp 9,8 Milliarden Pfund, was einem Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht; währungsbereinigt sogar elf Prozent. Der Gewinnanteil der Aktionäre stieg auf rund 5,7 Milliarden Pfund, nachdem ein Anstieg der Kosten im Vorjahr den Überschuss auf knapp 2,6 Milliarden Pfund hatte sinken lassen.

