Gipfeltreffen in Alaska: Trump und Putin eröffnen neue Runde der Diplomatie
In einem kalten, aber symbolträchtigen Moment für die internationale Politik, haben sich US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin in Alaska zu einem Gipfel getroffen. Inmitten der Schneelandschaft von Anchorage, stiegen beide Staatsmänner beinahe synchron aus ihren Flugzeugen und begrüßten sich mit einem festen Handschlag auf einem roten Teppich.
Besondere Brisanz erhält das Treffen durch den Umstand, dass es die erste persönliche Begegnung Putins mit einem amtierenden US-Präsidenten seit über vier Jahren ist. Unter Trumps Vorgänger Joe Biden kam es nach der russischen Invasion in der Ukraine zu einem Abbruch der hohen diplomatischen Kontakte. Die USA unter Biden avancierten zur treibenden Kraft in der Unterstützung der ukrainischen Verteidigungsbestrebungen.
Austragungsort des Treffens ist ein Militärstützpunkt in der Stadt Anchorage. Erwartungsgemäß schauen viele ukrainische Interessengruppen und europäische Verbündete mit gemischten Gefühlen auf dieses Treffen, da sie selbst nicht anwesend sind. Ungeplant wurde die ursprünglich geplante vertrauliche Unterredung zwischen Trump und Putin auf ein Gespräch mit insgesamt sechs Teilnehmern erweitert. Zu den Delegierten gehören an Trumps Seite Außenminister Marco Rubio und Sondergesandter Steve Witkoff, wie das Weiße Haus mitteilte.

