Gerresheimer passt Ausblick für 2025 an: Schwächeres drittes Quartal belastet Erwartungen
Der Verpackungsspezialist Gerresheimer hat seine Prognose für das Jahr 2025 revidiert, nachdem das Unternehmen im dritten Quartal mit einem weniger robusten Geschäftsverlauf konfrontiert war. Im Vergleich zum Vorjahr wird nun ein Rückgang des organischen Umsatzes um zwei bis vier Prozent erwartet. Ursprünglich rechnete Gerresheimer noch mit einem stabilen Umsatzniveau oder einem leichten Zuwachs von bis zu zwei Prozent.
In Bezug auf die bereinigte Ebitda-Marge, die maßgeblich das Betriebsergebnis vor dem Einfluss von Zinsen, Steuern und Abschreibungen widerspiegelt, rechnet das Unternehmen nun mit einer Spannbreite von etwa 18,5 bis 19 Prozent. Zuvor hatte Gerresheimer hier mit rund 20 Prozent kalkuliert.
Auch das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) wird voraussichtlich stärker belastet sein. Während der Verpackungsspezialist zuvor einen Rückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich erwartet hatte, geht das Unternehmen jetzt von einem Rückgang im mittleren zweistelligen Bereich aus. Diese Anpassungen verdeutlichen die Herausforderungen, mit denen Gerresheimer aktuell konfrontiert ist.

