Gerresheimer-Aktie gerät nach Gewinnwarnung unter Druck
Die Papiere von Gerresheimer waren zu Wochenbeginn stark belastet, nachdem das Unternehmen seine Jahresziele nach unten korrigierte und die Dividende drastisch einschränkte. Der Kurs rutschte auf 50,20 Euro ab und näherte sich damit gefährlich dem Jahrestief, das unterhalb der wichtigen charttechnischen Unterstützung bei 50 Euro liegt. Der Kurssturz entsprach nahezu einem Verlust von 21 Prozent.
Auch wenn Gerresheimer auf ein deutlich stärkeres zweites Halbjahr hofft, sieht das Unternehmen die Ursprungsprognose für das Jahr 2025 als mittlerweile unerreichbar an. Statt eines zuvor anvisierten Wachstums erwartet Gerresheimer beim bereinigten Gewinn je Aktie nunmehr einen prozentual niedrigen zweistelligen Rückgang im Jahresvergleich.
Die Dividendenpolitik wird ebenfalls an die neuen Gegebenheiten angepasst: Geplant ist eine Reduzierung auf das gesetzliche Minimum, was bedeutet, dass Aktionäre künftig nur noch 4 Cent je Aktie erhalten werden. Das ist ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, als noch eine Dividende von 1,25 Euro je Aktie ausgezahlt wurde.

