Geopolitische Spannungen: Maduros Warnung an die internationalen Märkte

Inmitten einer verstärkten Militärpräsenz der USA in der Karibik und der Aktionen der amerikanischen Küstenwache gegen sanktionierte Öltanker warnte Venezuelas Präsident Nicolás Maduro eindringlich vor möglichen Folgen für die globalen Märkte. In einem Schreiben an die UNO-Mitgliedsstaaten, das von Außenminister Yván Gil auf einer Pressekonferenz verlesen wurde, betonte Maduro, dass Energie nicht zum Instrument von Kriegsführung werden dürfe.
Der autoritär regierende Präsident kritisierte die Interventionen der USA gegen Schiffe, die des Drogenschmuggels verdächtigt werden, welche in jüngster Vergangenheit zahlreiche Menschenleben gefordert haben. Auch die Beschlagnahmung von Öltankern im karibischen Raum auf dem Weg zu oder von Venezuela verurteilte er scharf. Das Schreiben hebt hervor, dass die Duldung einseitiger Gewaltanwendungen, ziviler Todesfälle und die Ausbeutung von Ressourcen souveräner Staaten die Welt in eine unkontrollierbare globale Eskalation steuern könnte.
Die jüngsten Aktionen der US-Küstenwache, darunter die Beschlagnahmung von zwei Öltankern in der Region und die Überwachung eines dritten Schiffes aus der sogenannten Schattenflotte Venezuelas, unterstreichen die Spannungen. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt die Absicht geäußert, sämtliche sanktionierte Öltanker auf dem Weg von und nach Venezuela vollständig zu blockieren.

