Geld sparen bei Kfz-Kennzeichen
In Deutschland besteht wie in anderen Ländern auch eine Pflicht zur Kennzeichnung der Fahrzeuge, die im Straßenverkehr geführt werden. Unterschieden wird dabei zwischen tatsächlichen Kennzeichen, die von der Zulassungsbehörde ausgegeben werden, und solchen, die als reine Versicherungskennzeichen für zulassungsfreie Fahrzeuge vergeben werden. Das Kfz-Kennzeichen wird vorn und hinten am Fahrzeug angebracht. Nicht jeder muss persönlich zur Kfz-Zulassungsstelle, es ist auch möglich, einen Zulassungsdienst zu beauftragen. So kann zum Beispiel im Kennzeichen Shop von Kroschke das Wunschkennzeichen mit Bringservice beauftragt werden. Damit erübrigen sich lange Wartezeiten in den Zulassungsbehörden. Über den Dienst können auch Autohändler und Autohäuser gesammelt die Zulassungswünsche äußern. Diese bieten meist als besonderen Service die Zulassung der verkauften Fahrzeuge an, so dass diese fahrbereit an den neuen Besitzer übergeben werden können.
Vergabe der Nummern
Die ersten Buchstaben, die früher vor dem Bindestrich standen (dieser wird seit einiger Zeit nicht mehr gesetzt), stehen für den Landkreis oder die Stadt. Danach folgen ein oder zwei weitere Buchstaben, die je nach Verfügbarkeit frei gewählt werden können. Oft nutzen die Fahrzeugbesitzer diese Möglichkeit und geben ihre Initialen hier an. Wer keinen direkten Wunsch äußert, bekommt das Kennzeichen zugewiesen. Übrigens sind diverse Buchstaben rechtlich von der Verwendung ausgeschlossen. Diese betreffen vor allem Kürzel, die auf einen nationalsozialistischen Hintergrund schließen lassen. Zuletzt werden Zahlen gewählt, diese können bis zu drei Stellen haben. Auch hier gilt, dass bei nicht geäußerten Wünschen frei verfügbar Zahlen oder Ziffern genutzt werden.
Die Plaketten
Bis zum Jahr 2009 wurden die Plaketten für die Haupt- sowie die Abgasuntersuchung auf den Nummernschildern angebracht. Seit 2009 wird die Abgasuntersuchung aber im Rahmen der HU durchgeführt, folglich gibt es auch nur noch eine Plakette. Diese ist auf dem hinteren Nummernschild zu finden. Sie wird auf eine spezielle Folie gedruckt, so dass sie nicht auf andere Kennzeichen übertragbar ist. Bei einem Wechsel des Nummernschildes, etwa bei Umzug in einen anderen Zulassungsbezirk oder bei einem Eigentümerwechsel des Fahrzeugs, wird die Prüfplakette neu geklebt. Ohne diese Kennzeichnung wird das Fahrzeug nicht zugelassen. Befindet sich ein solches Kfz auf den Straßen und gerät in eine Kontrolle, wird es an Ort und Stelle stillgelegt.

