Gamescom bleibt in Köln: Ein starkes Zeichen für den Wirtschaftsstandort
Die Gamescom, die weltweit größte Messe für Video- und Computerspiele, wird auch weiterhin in Köln ihre Pforten öffnen. Der Branchenverband Game und die Koelnmesse haben ihre Zusammenarbeit langfristig verlängert, auch wenn die genaue Laufzeit des neuen Vertrags nicht bekanntgegeben wurde.
Die bisher letzte Verlängerung war 2019 erfolgt, und Spekulationen um einen möglichen Standortwechsel – etwa nach Berlin – haben sich nicht bestätigt. Lars Janssen, der Vorstandsvorsitzende von Game, betont, dass die Erfolgsgeschichte der Gamescom zusammen mit der Koelnmesse weitergeschrieben werden soll.
Die Veranstaltung werde ebenso dynamisch und innovativ bleiben wie der Games-Markt selbst. Nathanael Liminiski, Medienminister von Nordrhein-Westfalen, begrüßt die Vertragsverlängerung als große Anerkennung für den Standort. Es sei das Ziel, den weltweiten Trend der Gamification aus Köln und NRW mitzugestalten.
Im vergangenen August verbuchte die Messe 335.000 Besucher*innen, was im Vergleich zu den 373.000 Besuchern im Rekordjahr 2019 zwar etwas weniger war, jedoch bewusst so angestrebt wurde, um das Gedränge in den Hallen zu minimieren. Im Internet jedoch erfreut sich die Gamescom wachsender Beliebtheit und erreichte 2024 mit über 500 Millionen Videoaufrufen einen neuen Rekord.
Dieses Jahr wird die Messe vom 20. bis 24. August stattfinden und erwartet zahlreiche Innovationen in den Bereichen Games, Hardware und Dienstleistungen von 1462 Ausstellern aus 64 Ländern. Die Gamingbranche hat immense Wachstumschancen im digitalen Zeitalter und ist ein entscheidender Motor für innovative Technologien wie Virtual Reality und künstliche Intelligenz.
Diese finden nicht nur im Gaming selbst, sondern auch in anderen Wirtschaftsbereichen Anwendung. Dennoch spielt Deutschland auf internationaler Bühne noch keine führende Rolle, obwohl die Potenziale vielversprechend sind.

