Friedrich Vorwerk und MBB überraschen mit starken Jahresergebnissen
Friedrich Vorwerk, ein renommierter Pipeline- und Anlagenbauer mit Fokus auf Erdgas-, Strom- und Wasserstofflösungen, hat das vergangene Geschäftsjahr mit beeindruckenden Zahlen abgeschlossen und dabei seine selbst gesteckten Ziele deutlich übertroffen. Auch die Beteiligungsgesellschaft MBB, die über die Hälfte der Anteile an Friedrich Vorwerk hält, konnte von der hervorragenden Geschäftsentwicklung profitieren. Die marktrelevanten Nachrichten wurden an der Börse gleichermaßen positiv aufgenommen: Beide Aktien verzeichneten einen deutlichen Anstieg.
Die Aktien von Friedrich Vorwerk stiegen kürzlich um rund 4,5 Prozent auf 93,60 Euro. Beeindruckend ist, dass sich der Kurs allein im Jahr 2025 verdreifacht hat. Gleichzeitig konnte MBB zu Beginn der Woche einen Kursgewinn von mehr als sieben Prozent auf 214,50 Euro verzeichnen, wobei der bisherige Rekordstand von 216 Euro fast erreicht wurde. Im zurückliegenden Jahr hatte sich der Aktienwert von MBB nahezu verdoppelt.
Friedrich Vorwerk teilte überraschend mit, dass der Umsatz im Jahr 2025 um mehr als 41 Prozent auf 704,3 Millionen Euro gestiegen ist, basierend auf vorläufigen Ergebnissen. Damit wurde das ursprünglich prognostizierte Umsatzziel von 650 bis 680 Millionen Euro übertroffen. Besonders hervorzuheben ist, dass sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf 163,3 Millionen Euro mehr als verdoppelte, was einer Marge von 23,2 Prozent entspricht. Ursprünglich wurde eine Marge von 20 bis 22 Prozent erwartet. Die positive Entwicklung wird hauptsächlich auf ein starkes Schlussquartal zurückgeführt, das durch günstige Witterungsbedingungen und den erfolgreichen Abschluss von Projekten begünstigt wurde. Der Auftragsbestand zum Jahresende 2025 betrug über eine Milliarde Euro, was das starke Wachstum unterstreicht.
Dank der positiven Geschäftsentwicklung verbesserte sich auch die Kapitalstruktur. Der Finanzmittelbestand erhöhte sich um über 100 Millionen Euro auf 279,7 Millionen Euro und die Nettoliquidität stieg auf knapp 262 Millionen Euro. Diese Faktoren, gepaart mit einem Anstieg der Mitarbeiterzahl, schaffen eine ideale Grundlage für das zukünftige Wachstum des Unternehmens.
Auch MBB verzeichnete einen Umsatzanstieg von 9,3 Prozent auf 1,17 Milliarden Euro, basierend auf vorläufigen Berechnungen. Damit wurde das gesetzte Ziel von 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro getroffen. Der um Sondereffekte bereinigte Ebitda-Gewinn stieg um knapp 42 Prozent auf 211 Millionen Euro, und die Marge erhöhte sich um 4 Prozentpunkte auf 18 Prozent. Besonders die starken Leistungen im Schlussquartal der Tochtergesellschaften Friedrich Vorwerk, Aumann und Delignit trugen zu diesem Erfolg bei.
Beide Unternehmen planen, ihre vollständigen Geschäftsberichte für 2025 am 31. März zu veröffentlichen.

