Fresenius Medical Care verlängert Sparprogramm und setzt auf Wachstumskurs
Fresenius Medical Care, ein führendes Unternehmen im Bereich Dialyselösungen, hat angekündigt, sein bestehendes Sparprogramm um zwei Jahre zu verlängern, um bis 2027 dauerhafte Einsparungen von insgesamt 1,05 Milliarden Euro zu realisieren. Diese Summe übertrifft die bisher bis Ende 2025 geplanten Einsparungen um 300 Millionen Euro. Die Bekanntgabe erfolgte im Rahmen des Kapitalmarkttages in London, auf dem Konzernchefin Helen Giza ihre neue Strategie der Öffentlichkeit vorstellte.
Das primäre Ziel dieser Strategie ist es, sowohl überdurchschnittliche Behandlungsergebnisse als auch signifikante Margenzuwächse zu erreichen. Fresenius Medical Care strebt bis zum Jahr 2030 eine operative Marge im mittleren Zehnerprozentbereich an. Zum Vergleich: 2024 lag dieser Wert noch bei rund 9 Prozent.
Zusätzlich plant das Unternehmen, jährlich zwischen 800 Millionen und einer Milliarde Euro in das Kerngeschäft zu investieren, mit einem deutlichen Fokus auf Innovationen. Gleichzeitig soll der Verschuldungsgrad reduziert werden, was den finanziellen Spielraum des Unternehmens weiter vergrößern dürfte. Aktionäre können ebenfalls profitieren: Eine Dividendenquote von 30 bis 40 Prozent des bereinigten Gewinns ist angestrebt, ergänzt durch die Möglichkeit regelmäßiger Aktienrückkäufe.
Bereits ab dem Jahr 2025 soll ein erster Aktienrückkauf mit einem Volumen von bis zu einer Milliarde Euro in Angriff genommen werden. Dieser soll in mehreren Tranchen über einen Zeitraum von zwei Jahren erfolgen, beginnend in der zweiten Jahreshälfte.

