Frequentis verzeichnet eindrucksvolle Wachstumszahlen: Ein Blick in die Zukunft der Kommunikationstechnologie
Der Wiener Spezialist für sicherheitskritische Kommunikationssysteme, Frequentis, überrascht mit einer besseren als erwarteten finanziellen Leistung für das Jahr 2024 und zeigt damit seine herausragende Widerstandsfähigkeit in einem volatilen Marktumfeld. Mit einem beeindruckenden Rekord-Auftragsbestand startet das Unternehmen in ein neues Geschäftsjahr, das vielversprechend aussieht, sowohl für zivile als auch militärische Auftraggeber weltweit.
Im Jahr 2024 konnte der Umsatz von Frequentis um 12,4 Prozent auf 480,3 Millionen Euro gesteigert werden, während der operative Gewinn um beeindruckende 20,5 Prozent auf 32,1 Millionen Euro zulegte. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 6,7 Prozent, und der Konzerngewinn kletterte um 17,8 Prozent auf 23,5 Millionen Euro oder 1,66 Euro pro Aktie. Die Aktionäre dürfen sich zudem über eine um 12,5 Prozent erhöhte Dividende von 0,27 Euro freuen.
Frequentis zeigt sich finanziell solide mit einer Eigenkapitalquote von 44,3 Prozent und einem Nettoguthaben von 81,8 Millionen Euro. Der Auftragseingang stieg um 15,7 Prozent auf 583,8 Millionen Euro, was zu einer Book-to-Bill-Ratio von 1,22 führt – ein starkes Indiz für die anhaltende Nachfrage. Die strategische Neuausrichtung in geopolitisch herausfordernden Märkten, wie der militärischen Flugsicherung, zeigt Wirkung: So hat beispielsweise die Bundeswehr Frequentis mit der Modernisierung ihres Radardatennetzwerks beauftragt.
In den USA setzt das Unternehmen trotz globaler Handelsspannungen auf Wachstum. Hier hilft die Präsenz von Frequentis Defence, die Geschäftstätigkeit unabhängig und marktgerecht zu gestalten. Mit einem geplanten Umsatzwachstum von zehn Prozent für das laufende Jahr und der Erwartung einer EBIT-Marge von bis zu sieben Prozent bleibt Frequentis auf Erfolgskurs.
Das Unternehmen plant, sein jährlich adressierbares Marktpotenzial erheblich zu steigern, während die Aktie aufgrund ihres konjunkturunabhängigen Geschäftsmodells auch in turbulenten Zeiten stabil bleibt. Trotz der Herausforderungen hat der Aktienkurs seit Jahresbeginn um 45 Prozent zugelegt und zeigt sich mit einem 2026er-KGV von 17 moderat bewertet.

