Fraport-Aktien im Sinkflug: Analysten senken Kursziele
Die Papiere des Flughafenbetreibers Fraport setzen ihren Abwärtstrend zu Beginn der Woche fort, da mehrere Analysten ihre Kursziele aufgrund eines getrübten Ergebnisausblicks herabgesetzt haben. Besonders im Vormittagshandel zeigte sich die Aktie belastet und verzeichnete ein Minus von 2,2 Prozent, was einem Aktienkurs von 68 Euro entspricht. Bereits am vergangenen Freitag war ein Verlust von knapp zwei Prozent zu verzeichnen.
Zwei Analystenhäuser haben auf die aktuellen Entwicklungen bei Fraport reagiert. Die renommierte US-Investmentbank Morgan Stanley reduzierte ihr Kursziel für die Fraport-Aktie von 82 auf 80 Euro, behält jedoch die Einstufung mit 'Equal-Weight' bei. Auch MWB Research nahm eine Anpassung vor: Das neue Kursziel liegt nun bei 62 Euro, nachdem es zuvor bei 64 Euro stand, und die Verkaufsempfehlung wurde bestätigt.
MWB-Analyst Oliver Wojahn weist darauf hin, dass der Wirtschaftsplan für 2026 auf erhebliche Kostenbelastungen schließen lässt, die ein starkes Minus im Gewinn zur Folge haben könnten. Anleger betrachten die Perspektiven des Flughafenbetreibers daher momentan mit zunehmender Skepsis.

