Förderbank KfW trotzt herausforderndem Umfeld mit stabiler Ertragskraft
Die KfW, die staatliche Förderbank, erlebte im ersten Quartal einen erheblichen Gewinnrückgang. Mit einem Ergebnis von 117 Millionen Euro verzeichnete sie fast 75 Prozent weniger als im Vorjahr. Ursächlich hierfür ist die verstärkte Vorsorge für mögliche Kreditausfälle sowie der Wertverlust von Beteiligungen infolge eines schwächeren Dollars.
Trotz dieser Einbußen bleibt ein positiver Ausblick nicht aus. KfW-Chef Stefan Wintels betonte die anhaltend stabile Ertragskraft der Bank, auch in einem anspruchsvollen Umfeld. Dies unterstreicht die strategische Ausrichtung der Förderbank, deren primäres Ziel nicht in der Gewinnmaximierung liegt.
Erfreulich entwickelte sich das Neugeschäft der KfW, das leicht auf insgesamt 17,7 Milliarden Euro stieg. Besonders im Inland verzeichnete die Bank eine erhöhte Nachfrage, während Mittelständler insbesondere in Innovationen und Klimaschutz investierten. Wintels sieht hierin eine positive Nachricht für Deutschlands Standortattraktivität.
Auf nationaler Ebene versorgt die KfW Mittelständler, private Bauherren und Studierende mit günstigen Krediten. Des Weiteren spielen Export- und Projektfinanzierungen sowie die Förderung von Entwicklungs- und Schwellenländern eine zentrale Rolle. Die Tochtergesellschaft KfW Capital unterstützt zudem Start-ups mit Investitionen. Im Vorjahr vergab die KfW Bankengruppe Fördergelder in Höhe von 112,8 Milliarden Euro.

