Flughafen Berlin-Brandenburg: Cyberangriff löst technische Turbulenzen aus
Nach einem Cyberangriff auf den IT-Dienstleister Collins Aerospace gab es am Flughafen Berlin-Brandenburg an den Check-in-Schaltern anfängliche Turbulenzen. Diese scheinen jedoch schnell behoben zu werden, da ein Sprecher des Flughafens bestätigte, dass es keine ungewöhnlichen Warteschlangen mehr gebe. Der Sprecher hob hervor, dass die Reisenden die Self-Check-in-Angebote nutzen können, da diese über ein separates IT-System laufen, das nicht betroffen ist.
Erfreulicherweise konnte die große Abreisewelle bereits am frühen Morgen gemeistert werden, obgleich einige Flugverspätungen auftraten. Stornierungen seien bislang nicht bekannt, und der Ausblick für den weiteren Tagesverlauf sei optimistisch, insbesondere aufgrund der gesunkenen Passagierzahlen im Vergleich zum Vortag.
Um den durch den Angriff verursachten Gepäckrückstau aufzuarbeiten, sind alle Kräfte mobilisiert worden, einschließlich der tatkräftigen Unterstützung durch die Flughafenfeuerwehr. Der Angriff, der auf der Plattform des IT-Dienstleisters mit Ransomware durchgeführt wurde, beeinträchtigte neben Berlin auch die Flughäfen in Brüssel, Dublin und London Heathrow, jedoch blieben andere große deutsche Flughäfen verschont.

