Federal Reserve überarbeitet Bankkrypto-Richtlinien und schafft neue Kanäle für den Handel mit digitalen Assets

18. Dezember 2025, 22:48 Uhr · Quelle: BTCStar
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Die Federal Reserve hat ihre strengen Krypto-Richtlinien für Banken gelockert, um Innovation zu fördern. Dies könnte den Zugang zu digitalen Vermögenswerten erleichtern und die Märkte verändern. (22 Wörter)

Die U.S. Federal Reserve hat einen bemerkenswerten Schritt unternommen, um die Art und Weise zu ändern, wie Banken unter ihrer Aufsicht mit Krypto umgehen können. Sie kehrt damit eine im Jahr 2023 eingeführte Richtlinie um, die solche Aktivitäten stark eingeschränkt hatte.

Die Entscheidung spiegelt eine umfassendere Neubewertung innerhalb der Zentralbank wider, wie sich Regulierung an finanzielle Innovationen anpassen sollte, insbesondere da digitale Vermögenswerte zunehmend mit der traditionellen Bankeninfrastruktur in Berührung kommen.

Unter dem früheren Rahmenwerk mussten nicht versicherte staatlich zugelassene Banken die gleichen Beschränkungen befolgen wie bundesweit versicherte Institutionen, um unter der Aufsicht der Federal Reserve zu bleiben. Dieser Ansatz verhinderte effektiv, dass einige Kryptobanken Zugang zu den zentralen Zahlungssystemen oder der Mitgliedschaft in der Federal Reserve erhielten.

Was sich durch die Richtlinienänderung für Banken ändert

Die neuen Richtlinien schaffen einen formalen Weg für sowohl versicherte als auch nicht versicherte Banken, die von der Federal Reserve überwacht werden, bestimmte innovative Aktivitäten zu verfolgen, einschließlich solcher im Zusammenhang mit Kryptowährungen.

Institutionen müssen weiterhin die Aufsichts- und Risikomanagement-Standards erfüllen, sie werden jedoch nicht mehr automatisch aufgrund ihres Geschäftsmodells ausgeschlossen.

Für nicht versicherte Banken sind die Implikationen erheblich. Der Zugang zur Federal Reserve-Mitgliedschaft würde eine direkte Abwicklung durch zentrale Bankzahlungssysteme ermöglichen, anstatt sich auf Zwischenbanken verlassen zu müssen.

Diese Idee könnte die betrieblichen Reibungen bei der Verwahrung, Abwicklung und den damit verbundenen Dienstleistungen im Krypto-Bereich verringern und möglicherweise die Rolle der Banken in den digitalen Vermögensmärkten erweitern, ohne die bestehenden Sicherheits- und Soliditätserwartungen zu ändern.

Custodia-Fall hebt regulatorische Spannungen hervor

Die Umkehrung der Richtlinie hat die Aufmerksamkeit auf die Custodia Bank gelenkt, ein kryptofokussiertes Institut, dessen Antrag auf ein Federal Reserve-Masterkonto unter anderem aufgrund der nun aufgehobenen Richtlinie abgelehnt wurde.

Custodia-CEO Caitlin Long hat argumentiert, dass die 2023-Richtlinie den gesetzmäßigen Zugang zur Infrastruktur der Fed effektiv blockiert hat, und begrüßte deren Rücknahme als Korrektur von übertriebenem Regulierungszugriff.

Nicht alle Politiker sind einverstanden. Der Gouverneur der Federal Reserve, Michael Barr, widersetzte sich der Entscheidung und warnte davor, dass die Lockerung des Rahmens ein gleichmäßiges Wettbewerbsumfeld untergraben und regulatorische Arbitrage fördern könnte.

Micheal Barrs Position hebt die anhaltende Debatte innerhalb der Regulierungsbehörden darüber hervor, wie zwischen Innovation und finanzieller Stabilität eine Balance gefunden werden kann.

Breitere Implikationen für die Kryptomärkte

Auch wenn die Entscheidung der Fed den Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum nicht direkt verändert, könnte sie im Laufe der Zeit die Marktstruktur beeinflussen. Ein verbesserter Zugang für Banken könnte eine tiefere institutionelle Teilnahme, größere Liquidität und erweiterte Verwahrungs- und Abwicklungsoptionen unterstützen.

Bis jetzt signalisiert die Änderung eine flexiblere regulatorische Haltung, die die rasante Entwicklung der Märkte für digitale Vermögenswerte und der Banken, die sie bedienen möchten, anerkennt.

Finanzen / Crypto / Federal Reserve / Digital Assets / Banking Regulation
18.12.2025 · 22:48 Uhr
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