Fed und das Problem mit dem "straußenhaften" Umgang mit der Zinspolitik
Die US-Notenbank Federal Reserve geriet erneut in die Kritik, als sie die Leitzinsen um 25 Basispunkte senkte, entgegen der Forderung nach einer stärkeren Senkung, die nur von einem FOMC-Mitglied, Stephen Miran, unterstützt wurde. Die Sorge um den Arbeitsmarkt wächst, da Arbeitsplatzverluste, speziell im Baugewerbe, zunehmen und die Arbeitslosenquote steigt. Die Bauwirtschaft verzeichnet rückläufige Neubauten, und auch die Baugenehmigungen sind gesunken, was auf eine Verschlechterung der Lage hinweist.
Obwohl die Einzelhandelsumsätze in den USA einen Anstieg verzeichnen und auf eine stabile Konsumnachfrage hindeuten, bleibt die Angst vor deflationären Tendenzen weltweit bestehen. Besonders im demografisch rückläufigen Europa und Asien zeigt sich eine düstere Wachstumsprognose. Dies könnte zu einem globalen Kapitalfluss in die USA führen, wodurch die Renditen für US-Staatsanleihen unter Druck geraten würden.
Investoren wird geraten, in Goldaktien zu investieren, da die Unsicherheit der Zentralbankpolitik weiterhin anhält. Gleichzeitig bleibt der Ausbau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz ein wichtiger Trend, unterstützt von Unternehmen wie Nvidia und Palantir. Die künstliche Intelligenz könnte langfristig für Produktivitätsgewinne sorgen, doch der Einfluss auf das Wirtschaftswachstum bleibt unsicher, solange die Federal Reserve an ihrer zurückhaltenden Zinspolitik festhält.

