FDA-Entscheidung schickt Valneva-Aktien auf Talfahrt
Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Die US-Zulassungsbehörde FDA hat dem Impfstoffhersteller Valneva einen Strich durch die Rechnung gemacht. Eine ablehnende Entscheidung hinsichtlich der Lizenz für einen Chikungunya-Virus-Impfstoff setzte die Aktien des Unternehmens mächtig unter Druck.
Zu Wochenbeginn mussten Valneva-Aktionäre tief durchatmen, als der Börsenwert des Unternehmens zeitweise um über 25 Prozent einbrach. Infolgedessen wurden die Papiere vorübergehend vom Handel ausgesetzt, eine Maßnahme, die den dramatischen Absturz verdeutlicht. Der Kurskollaps brachte mehr als die Hälfte der Gewinne seit Ende Juli zum Schmelzen. Diese Kursgewinne hatte Valneva maßgeblich guten Geschäftszahlen aus dem ersten Halbjahr zu verdanken.
Mit einem Kursverlust von fast einem Viertel sackten die Aktien zuletzt auf 3,80 Euro ab und notierten damit auf einem Stand, den sie zuletzt vor zwei Wochen gesehen hatten. Der Entzug der Lizenz durch die FDA bedeutet für Valneva ein sofortiges Import- und Verkaufsverbot in den USA, das schmerzhafte Konsequenzen für den französischen Impfstoffproduzenten mit sich bringt.

