Experte packt aus: Wird GTA 6 in Wahrheit das größte MMORPG aller Zeiten?
Die Informationspolitik von Rockstar Games gleicht oft einem hermetisch abgeriegelten Tresor. Während wir geduldig auf den November 2026 warten, dringen nur selten substanzielle Neuigkeiten nach außen. Doch nun sorgt Richard Vogel, eine echte Koryphäe im Bereich der Online-Rollenspiele, für Aufsehen. Seine Aussagen lassen vermuten, dass Grand Theft Auto 6 weit mehr sein könnte als nur ein weiterer Open-World-Action-Titel. Wenn man zwischen den Zeilen liest, plant Rockstar möglicherweise eine Metamorphose, die das Franchise endgültig in die Sphären eines MMORPGs (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) katapultiert.
Ein Markt, der auf Erlösung wartet
Vogel ist kein Unbekannter in der Branche. Als ehemaliger Produzent von Schwergewichten wie Star Wars: The Old Republic und Ultima Online weiß er genau, wie virtuelle Ökosysteme funktionieren. In einem Gespräch mit WCCF Tech analysierte er den westlichen Markt und stellte fest, dass eine riesige Spielerschaft quasi auf dem Trockenen sitzt und sehnsüchtig auf das nächste große Online-Epos wartet.
„Das Problem ist, dass kein Publisher bereit ist, das Geld zu investieren und das Risiko einzugehen“, erklärt Vogel die aktuelle Stagnation. Doch seine Intuition und Branchen-Buschfunk deuten darauf hin, dass Rockstar genau dieses Vakuum füllen könnte. Er impliziert, dass die Features, von denen er im Zusammenhang mit GTA 6 hört, frappierend an die Mechaniken erinnern, die wir sonst nur aus Welten wie World of Warcraft kennen.
Die Evolution von GTA Online
Es wäre ein logischer, wenn auch gewagter Schritt. Schon jetzt ist GTA Online die finanzielle Lunge, die Rockstar atmen lässt. Doch die Integration in den neuen Teil wirft Fragen auf. Vogel spekuliert: „Wenn das, was ich über die Features und das Gameplay von GTA 6 gehört habe, wahr ist, könnte es sich zu einem MMORPG entwickeln.“
Was bedeutet das konkret? Wir kennen bereits Elemente wie Immobilienkauf, Heists mit Freunden und eine persistente Charakterentwicklung. Doch eine echte Evolution zum MMORPG würde tiefere soziale Strukturen, vielleicht sogar eine dynamischere Wirtschaft und eine Welt bedeuten, die sich auch ohne das direkte Zutun des Spielers weiterdreht. Es geht nicht mehr nur darum, Chaos zu stiften, sondern Teil einer lebendigen, digitalen Gesellschaft zu sein.
Risiko oder Revolution?
Natürlich bezieht sich Vogel höchstwahrscheinlich auf die Online-Komponente und nicht auf die narrative Singleplayer-Kampagne, die Rockstar traditionell strikt trennt. Dennoch: Wenn „viele der geplanten Features“ typisch für MMOs sind, könnten wir Systeme sehen, die Berufe, Gildenstrukturen oder komplexe Crafting-Elemente weit über das bisherige Maß hinaus vertiefen. Rockstar könnte das erste Studio sein, das die Brücke zwischen klassischem Action-Adventure und der sozialen Tiefe eines EverQuest schlägt – finanziert durch ein Budget, von dem andere nur träumen können.itik in einem harmlosen Bike-Sharing-Dienst zu verstecken. Bis wir jedoch selbst in die Pedale treten dürfen, müssen wir uns noch gedulden. Nach der jüngsten Verschiebung ist der Release nun für den 19. November 2026 auf PlayStation 5 und Xbox Series X|S angesetzt.


