Ex-Nato-Strategin erhebt schwere Vorwürfe gegen Generalsekretär

01. September 2025, 11:15 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Stefanie Babst (Archiv)
via dts Nachrichtenagentur
Stefanie Babst (Archiv)
Stefanie Babst, frühere hochrangige NATO-Mitarbeiterin, wirft Generalsekretär Rutte vor, sich zu sehr den USA anzupassen. Sie schlägt eine Erweiterung der Joint Expeditionary Force um die Ukraine vor, um geopolitische Spannungen zu mindern.

Berlin - Die frühere leitende Nato-Mitarbeiterin Stefanie Babst erwartet nicht mehr viel von ihrem früheren Arbeitgeber. Die transatlantische Allianz werde "weiter politisch erodieren" und etliche ihrer Mitglieder müssten noch mehr "Kröten schlucken", die US-Präsident Donald Trump ihnen vorsetze, sagte die Politikwissenschaftlerin und Publizistin dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe).

"Nato-Generalsekretär Mark Rutte tut seit Monaten nichts anderes, als einen Kniefall nach dem anderen vor Trump zu machen und den Nato-Apparat nach den Vorstellungen Washingtons umzubauen", kritisierte Babst. Sie wisse nicht, wie lange die Europäer das noch mitmachen wollten.

Babst hat 23 Jahre lang für die Nato gearbeitet hat und war als Stellvertretende Beigeordnete Generalsekretärin für Public Diplomacy ranghöchste deutschen Frau im Internationalen Stab der Allianz. Generalsekretär Rutte wolle die Nato an ein Land hängen, "das sich vor unseren Augen immer mehr in ein faschistisches System verwandelt", sagte die Politikwissenschaftlerin mit Blick auf die USA.

Da es innerhalb der Nato keinen Konsens über eine Aufnahme der Ukraine gebe, hoffe sie sehr, dass die Joint Expeditionary Force (JEF) die Ukraine einlade, Vollmitglied zu werden, so Babst. Dabei handelt es sich um eine Art schnelle Eingreiftruppe mit eigenen Kommandostrukturen, die Dänemark, Estland, Finnland, Island, Lettland, Litauen, Niederlande, Norwegen, Schweden und Großbritannien gemeinsam aufgebaut haben.

Diese Gruppe sollte möglichst um Polen und Frankreich erweitert werden und dann die Ukraine aufnehmen, schlägt Babst vor. Dadurch würde sich zwar die Lage auf dem Schlachtfeld zunächst nicht ändern. Aber: "Die Aufnahme der Ukraine in eine solche Allianz, der mit Frankreich und Großbritannien dann auch zwei Atommächte angehören, würde Putin sicherlich ins Grübeln bringen, ob er seine strategischen Ziele weiterverfolgen will", erklärte die frühere Nato-Mitarbeiterin.

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01.09.2025 · 11:15 Uhr
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