Eve Vanderstegen beleuchtet Oppenheimer

Der Geschichtssender blickt Anfang Juni auf die Beziehung zwischen Israel und den Palästinensern.
Histoire TV nimmt Anfang Juni mehrere neue Dokumentationen ins Programm. Den Auftakt macht am Dienstag, den 2. Juni, um 20.50 Uhr die Produktion Oppenheimer: la véritable histoire de la bombe atomique. Der 52-minütige Film von Eve Vanderstegen beleuchtet die Entstehung der Atombombe und die Hintergründe des streng geheimen Manhattan-Projekts, das während des Zweiten Weltkriegs in den USA aufgebaut wurde.
Im Mittelpunkt steht der Physiker Robert Oppenheimer, der gemeinsam mit Colonel Leslie Richard Groves die Entwicklung der ersten Atombombe leitete. Die Dokumentation zeichnet nach, wie der Wissenschaftler trotz pazifistischer Überzeugungen zur zentralen Figur eines Projekts wurde, das die Weltgeschichte nachhaltig veränderte. Ausgangspunkt sind die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945, die nicht nur das Ende des Zweiten Weltkriegs beschleunigten, sondern auch ein neues nukleares Zeitalter einläuteten. Der Film knüpft damit thematisch an den international erfolgreichen Kinofilm «Oppenheimer» von Christopher Nolan an.
Im Anschluss zeigt Histoire TV weitere thematisch passende Dokumentationen. Um 21.45 Uhr folgt Le Japon sous les décombres, ehe um 22.35 Uhr Pearl Harbor, l'histoire vraie d'une attaque surprise ausgestrahlt wird. Damit widmet sich der Sender an einem Abend mehreren prägenden Ereignissen des Zweiten Weltkriegs und deren Folgen.
Bereits einen Tag später, am Mittwoch, den 3. Juni, startet zudem die zweiteilige Dokumentation «Israël et les Palestiniens». Die von Norma Percy und Tania Rachmanova realisierte Produktion beschäftigt sich mit den gescheiterten Friedensbemühungen zwischen Israel und den Palästinensern. Ehemalige politische Entscheidungsträger schildern darin die Entwicklungen der vergangenen zwei Jahrzehnte und analysieren den zunehmenden Einfluss der Hamas bis hin zu den Ereignissen vom 7. Oktober 2023. Die beiden Teile „Une paix possible“ und „Vers le précipice“ laufen ab 20.50 Uhr und 21.50 Uhr. Im Anschluss ergänzt die Dokumentation Derrière les murs: Israël / Palestines den Themenabend.

