Das Kongobecken kommt bei Ushuaïa TV

Der französische Sender berichtet über das Ökosysteme und außergewöhnliche Lebensgeschichten in den Regenwälder Zentralafrikas.
Ushuaïa TV hat sein Programm für Ende Mai und Juni vorgestellt und setzt dabei erneut auf aufwendig produzierte Natur- und Gesellschaftsdokumentationen. Zu den Highlights zählt die neue Produktion Au coeur de la jungle, die am Freitag, den 5. Juni, um 20.50 Uhr ihre Premiere feiert. Der 60-minütige Film wurde von Hugo Hebbe geschrieben und inszeniert sowie vom WWF produziert. Erzählt wird die Dokumentation von Schauspielerin Laetitia Casta.
Im Mittelpunkt steht das Kongobecken, eines der größten und artenreichsten Waldgebiete der Erde. Die Dokumentation begleitet Zuschauer tief in die tropischen Regenwälder Zentralafrikas und zeigt unter anderem Gorillas und Waldelefanten in ihrem natürlichen Lebensraum. Zugleich beleuchtet der Film das fragile Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur. Thematisiert wird dabei auch die Rolle der lokalen Gemeinschaften, die zum Schutz der Wälder beitragen und deren Zukunft eng mit dem Erhalt des Ökosystems verbunden ist.
Bereits ab dem 2. Juni widmet sich Ushuaïa TV außerdem dem „Monat der Ozeane“. Gezeigt wird die vierteilige Reihe Le Golfe de Californie, die von Alexandra Hardorf geschrieben und inszeniert wurde. Erzählerin ist Bérénice Béjo. Die Dokumentation führt in die Gewässer rund um die Halbinsel Baja California, die aufgrund ihrer Artenvielfalt einst von Jacques-Yves Cousteau als „Aquarium der Welt“ bezeichnet wurden. Die ersten beiden Folgen laufen am 2. Juni ab 20.50 Uhr, die abschließenden Episoden folgen am 9. Juni zur gleichen Zeit. Thematisiert werden unter anderem bedrohte Korallenriffe, Wale und die Auswirkungen von Massentourismus und Überfischung.
Schon am Samstag, den 30. Mai, zeigt der Sender die Dokumentation En roues libres. Der von Fabien Ecochard realisierte Film begleitet den Bataclan-Überlebenden Pierre und seine Frau Myriam bei ihrem Versuch, den Kilimandscharo im Rollstuhl zu erklimmen. Die Produktion erzählt von den Folgen der Terroranschläge vom 13. November 2015 und dem Versuch, trotz schwerer traumatischer Erfahrungen ein neues Leben aufzubauen.

