Euro zeigt sich stabil nach Verlustserie – Verbraucherpreise in den USA ohne Impulse
Der Euro hat nach den Verlusten der letzten beiden Tage am Freitag eine stabile Position eingenommen, obwohl die jüngsten US-Wirtschaftsdaten keine zusätzlichen Impulse lieferten. Zum Handelsschluss in New York notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1704 US-Dollar und zeigte damit eine gewisse Erholung. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs leicht gesenkt und ihn auf 1,1672 Dollar festgelegt, im Vergleich zu 1,1739 Dollar am Vortag. Damit wurde der US-Dollar mit 0,8567 Euro bewertet.
Die jüngsten US-Daten zur Einkommens- und Konsumentwicklung im Monat August lagen über den Erwartungen, konnten dem Dollar jedoch keinen weiteren Schub verleihen. Die Verbraucherpreise stiegen um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie es von Volkswirten prognostiziert wurde. Damit blieb der Preisindex PCE im Rahmen der Erwartungen, obwohl die US-Notenbank eine angestrebte Inflationsrate von zwei Prozent präferiert. Auch das Konsumklima laut der Universität Michigan enttäuschte und führte zu keiner Belebung des Devisenmarkts.
Der Euro scheint sich somit vorerst stabilisiert zu haben, auch wenn die Impulsgeber aus den USA derzeit blass bleiben.

