Euro vorerst stabil – US-Daten könnten Wechselkurs beeinflussen
Der Euro zeigte am Freitagmorgen kaum Bewegung und wurde wie bereits am Vorabend zu einem Wechselkurs von 1,1605 US-Dollar gehandelt. Marktanalysten charakterisierten den Handel als ruhig und warteten darauf, dass am Nachmittag US-Wirtschaftsdaten neuen Schwung in den Devisenmarkt bringen könnten. Parallel dazu sollen am Vormittag endgültige Preisentwicklungsdaten aus Deutschland und Italien veröffentlicht werden. Fachleute der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) äußerten jedoch, dass diese wahrscheinlich keine nennenswerten Auswirkungen haben werden.
Im Gegensatz dazu könnte die Veröffentlichung von Zahlen zur US-Industrieproduktion am Nachmittag für stärkere Kursausschläge sorgen. Im Fokus der Finanzmärkte steht derzeit die Geldpolitik der USA. Nach einer Senkung des Leitzinses durch die Federal Reserve (Fed) im Dezember um 0,25 Prozentpunkte werden weitere Zinssenkungen innerhalb dieses Jahres erwartet. Die jüngsten Wirtschaftsdaten aus den USA zeigten sich jedoch stabil, was die Wahrscheinlichkeit einer unmittelbaren Zinssenkung reduziert. Die Helaba-Experten bemerkten, dass Äußerungen der Fed auf eine vorsichtige Haltung hinsichtlich einer baldigen weiteren Lockerung der Geldpolitik hindeuten.

