Euro trotzt US-Zollpolitik: Gemeinschaftswährung zeigt Stärke
Der Euro zeigt sich zum Wochenbeginn von seiner robusten Seite und setzt seinen Aufwärtstrend fort. Mit einem Anstieg auf über 1,10 US-Dollar hat die europäische Gemeinschaftswährung nicht nur die deutlichen Kurszuwächse der vergangenen Woche behauptet, sondern zudem einen kleinen Höhenflug genossen. Am Morgen notierte der Euro bei 1,1034 US-Dollar, was einen fast ein Cent höheren Wert als noch zum Wochenschluss markiert.
In der Vorwoche hatte der Euro von der Schwäche des amerikanischen Dollars profitiert. Diese Schwäche resultierte vorwiegend aus der aggressiven Zollpolitik der US-Regierung, die auf den Dollar erheblichen Druck ausübte. Zwischenzeitlich schnellte der Eurokurs bis auf annähernd 1,1146 US-Dollar hoch, ein Niveau, das zuletzt vor einem halben Jahr verzeichnet wurde.
Beherrschendes Thema auf den Finanzmärkten bleiben die Auswirkungen der unnachgiebigen Zollpolitik der USA. Der heutige Tag steht im Zeichen eines wichtigen Treffens der Handelsminister der EU-Staaten in Luxemburg. Ziel der Zusammenkunft ist es, eine Strategie zu entwickeln, um US-Präsident Donald Trump zu einer Kehrtwende bei den jüngst verhängten Sonderzöllen zu bewegen. Die Debatte über die Zölle zieht zudem enormes Interesse auf sich, während Konjunkturdaten, wie der unerwartet starke Rückgang der deutschen Industrieproduktion im Februar, in der gegenwärtigen Situation allmählich in den Schatten rücken.

