Euro trotzt schwachen US-Arbeitsmarktzahlen mit beeindruckender Stärke
Der Euro hat sich am Freitag im späten US-Handel als robust erwiesen, nachdem er durch schwache US-Arbeitsmarktdaten Auftrieb erhalten hatte. Die europäische Gemeinschaftswährung erreichte zuletzt einen Wert von 1,1544 US-Dollar, nachdem sie vor Veröffentlichung der US-Daten noch knapp bei 1,14 Dollar gehandelt wurde. Die Europäische Zentralbank hatte zuvor den Referenzkurs mit 1,1404 Dollar angegeben, was eine leichte Abweichung zum Vortag mit 1,1446 Dollar zeigt. Dieser Referenzkurs basiert auf den Kursdaten von 14:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Die Schwäche am US-Arbeitsmarkt ist deutlich spürbar. Bereits im Juli blieben die Beschäftigungszahlen hinter den Erwartungen zurück, und auch die Werte der beiden vorherigen Monate wurden stark nach unten korrigiert. Gleichzeitig ist die Arbeitslosenquote gestiegen, was zu einem Druck auf den Dollar im Vergleich zu anderen wichtigen Währungen führte.
Hinzu kommt, dass die Stimmung in der US-Industrie stark nachgelassen hat. Der ISM-Einkaufsmanagerindex fiel auf seinen tiefsten Stand seit Oktober 2024, was die Herausforderungen in der amerikanischen Wirtschaft unterstreicht und dem Euro zusätzlich Rückenwind verschafft hat.

