Euro trotzt Druck: Zölle zwischen USA und China vorerst ausgesetzt
Am Dienstag zeigte sich der Euro relativ stabil und setzte die Kursverluste vom Wochenbeginn nicht fort. Die Anleger am Devisenmarkt agierten zurückhaltend, da für den Nachmittag wichtige Daten zur Preisentwicklung in den USA erwartet wurden. Die europäische Gemeinschaftswährung hielt sich bei 1,1618 Dollar und damit auf dem Niveau des Vortages. Für positive Impulse sorgte die allgemein optimistische Stimmung an den Finanzmärkten. Auslöser hierfür war die Nachricht, dass die ursprünglich geplanten höheren Zölle im Handel zwischen den USA und China zunächst nicht in Kraft treten werden. US-Präsident Donald Trump unterzeichnete ein Dekret, welches die Verlängerung der Zollpause im Handelsstreit der beiden globalen Wirtschaftsmächte bis zum 10. November besiegelt. Zuvor war der Euro am Montag unter Druck geraten. Marktexperten erwarten aufgrund der höheren US-Zölle mit diversen Handelspartnern einen Anstieg der Inflation in den USA. Eine solche Entwicklung würde tendenziell gegen eine Zinssenkung der US-amerikanischen Notenbank sprechen und dem Dollar Auftrieb verleihen.

