Euro stabilisiert sich trotz durchwachsener US-Wirtschaftsdaten
Der Euro konnte sich am Freitag im späten Handel an den Devisenmärkten der USA etwas erholen und wurde zuletzt zu einem Kurs von 1,1636 US-Dollar gehandelt. Zuvor war die europäische Gemeinschaftswährung im europäischen Handel auf den tiefsten Stand seit einem Monat gefallen, mit einem Wechselkurs von 1,1618 US-Dollar.
Dieser Anstieg folgte, obwohl die jüngsten Arbeitsmarktdaten aus den USA als schwach bewertet wurden. Obwohl insgesamt weniger Arbeitsplätze neu geschaffen wurden, als von Ökonomen prognostiziert, ging die Arbeitslosenquote in den Vereinigten Staaten leicht zurück.
Diese wirtschaftlichen Indikatoren könnten ein Argument für jene Experten sein, die von der Federal Reserve eine intensivere Sanktionierung durch Zinssenkungen erwarten. Die vorherrschenden Erwartungen an die Geldpolitik der USA bleiben dennoch konstant, denn alle warten gespannt auf die Entscheidung zur Nachfolge von Fed-Chef Jerome Powell, dessen Amtszeit im Mai endet.

