Euro stabilisiert sich nach Kursverlusten: Spannungen am Markt bleiben
Zu Beginn der Woche zeigt sich der Euro stabil und notiert bei 1,1534 US-Dollar, womit er das Niveau vom Freitagabend hält. Trotz der Erholung bleibt der Druck auf die Gemeinschaftswährung aufgrund der gedämpften Erwartungen für eine Leitzinssenkung durch US-Notenbankchef Jerome Powell spürbar. Der jüngste Kursverlauf wurde von der Europäischen Zentralbank zuletzt mit einem Referenzkurs von 1,1554 Dollar am Ende der vergangenen Woche bekräftigt.
Ökonomische Analysten, insbesondere von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), bewerten den Euro derzeit als technisch angeschlagen. Der Eurokurs verweilt unter der 21-Tage-Durchschnittslinie, einem Indikator für den kurzfristigen Trendverlauf, was weiteren Abwärtsspielraum bis unter die Marke von 1,14 Dollar eröffnet. Im Fokus der Marktteilnehmer stehen die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe.
Die Zahlen für die Eurozone und die USA ziehen besondere Aufmerksamkeit auf sich, insbesondere die von dem privaten Institute for Supply Management (ISM) erhobenen US-Daten. Diese Zahlen sind von entscheidender Bedeutung, da zahlreiche US-Konjunkturdaten aufgrund eines andauernden Shutdowns, ausgelöst durch einen Haushaltsstreit, derzeit pausieren. Investoren blicken gespannt auf die ISM-Ergebnisse, um eine verlässliche Orientierung für zukünftige Marktentwicklungen zu erhalten.

