Euro ohne klare Richtung - Märkte im Blick
Der Euro hat am Dienstag einen Teil seiner Gewinne, die er zu Beginn der Woche erzielt hatte, wieder verloren. Die Bewegung der Gemeinschaftswährung war jedoch insgesamt moderat. Zu Tagesbeginn wurde der Euro bei 1,1393 US-Dollar gehandelt, nachdem er am Montagabend einen Höchststand von 1,1425 Dollar erreicht hatte. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1358 Dollar festgesetzt.
Am Vormittag konzentrierte sich das Interesse der Marktteilnehmer auf die neuesten Wachstums- und Inflationszahlen aus Spanien. Ebenso im Fokus stand das Wachstum der Geldmenge im Euroraum für den Monat März. Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen wiesen darauf hin, dass die monetäre Dynamik, die im August 2023 mit minus 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ihren Tiefpunkt erreicht hatte, sich mittlerweile auf ein Plus von 4 Prozent erholt habe. Diese Entwicklung wird positiv bewertet und gilt derzeit nicht als problematisch im Hinblick auf potenzielle Inflationsgefahren. Für den März wird erwartet, dass das Wachstum auf diesem Niveau stabil bleibt.
In den USA richtet sich die Aufmerksamkeit am Nachmittag auf das Verbrauchervertrauen, das vom Conference Board erhoben wird. Eine bereits veröffentlichte Umfrage der Universität von Michigan deutet laut Experten der Helaba auf Abwärtsrisiken hin. Die Inflationserwartungen der Verbraucher, beeinflusst durch die Zollpolitik der US-Regierung, hätten die Stimmung gedämpft.

