Euro klettert weiter: Aufwärtstrend setzt sich fort
Der Euro hat seinen Aufwärtstrend am Mittwochmorgen fortgesetzt und im frühen Handel einen Kurs von 1,1334 US-Dollar erreicht. Damit legt die Gemeinschaftswährung im Vergleich zum Vorabend um rund einen halben Cent zu. Diese Entwicklung markiert eine weitere Etappe in der Erholung des Euros, der sich von einem Rückschlag Anfang letzter Woche erholt hat.
Besonders bemerkenswert ist, dass der Kurs sich erneut den Höhen von Mitte April annähert. Damals hatte der Euro infolge von Zollstreitigkeiten, die durch den damaligen US-Präsidenten Donald Trump ausgelöst wurden, ein Mehrjahreshoch von 1,1573 US-Dollar erreicht. Die jüngsten Turbulenzen im Handelskrieg zwischen China und den USA hatten den Euro vergangene Woche zeitweise unter die Marke von 1,11 US-Dollar gedrückt. Doch zuletzt mehren sich die Zweifel, ob die vorübergehende Entspannung im Handelsstreit von Dauer sein wird.
Seit der Amtseinführung Trumps im Januar befindet sich der Euro generell im Aufwind, da die unvorhersehbare Wirtschafts- und Zollpolitik des US-Präsidenten den Dollar unter Druck setzt. Seit Mitte Januar hat der Dollar entsprechend etwa zehn Prozent an Wert verloren. Am heutigen Mittwoch stehen keine neuen marktbewegenden Konjunkturdaten an, die diese Tendenzen beeinflussen könnten.

