Euro fällt im US-Handel – Konjunkturdaten beleben den Dollar
Im jüngsten Handel in den USA geriet der Euro unter Druck und wurde zuletzt mit 1,1291 Dollar bewertet. Zuvor hatte die Gemeinschaftswährung im europäischen Handel zeitweise noch spürbar über der Marke von 1,13 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank ermittelte einen Referenzkurs von 1,1317 Dollar, nachdem dieser am Vortag noch bei 1,1356 Dollar lag.
Der jüngste Aufschwung des Dollars wird vor allem durch positive wirtschaftliche Daten aus den USA begünstigt, die die Wahrscheinlichkeit für baldige Zinssenkungen durch die US-Notenbank vermindern. Dies führte zu einer gestiegenen Zuversicht an den Finanzmärkten, wie die Landesbank Hessen-Thüringen hervorhebt. Dennoch sei die Stimmung fragil, da der ungelöste Zollkonflikt zwischen den USA und der Europäischen Union sowie diverse geopolitische Spannungen weiterhin potenzielle Gefahren darstellen.
Thu Lan Nguyen von der Commerzbank sieht weiterhin Unsicherheiten für den Dollar, insbesondere in Bezug auf die Handelsbeziehungen zu China. Auch wenn die drastisch hohen Strafzölle nicht mehr im Raum stehen, bleibe die Rückkehr zu einem vorherigen Handelsniveau unwahrscheinlich. Trotz scheinbarer Entspannung bleiben somit die Sorgen über einen möglichen Rückgang des Dollars bestehen.

